RIK an der Gartetalschule

Ziel des RIK in Göttingen ist es, im Sinne des §4 NschG möglichst alle Schülerinnen und Schüler der Region in den zuständigen Schulen gemeinsam zu unterrichten und zu fördern. Die sonderpädagogische Grundversorgung im RIK ist  ausgerichtet auf gemeinsamen Unterricht und gemeinsame Erziehung im Primarbereich. Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache und sozial-emotionale Entwicklung sollen dementsprechend in ihrer zuständigen wohnortnahen Grundschule und ihrem sozialen Umfeld verbleiben und dort integrativ beschult und gefördert werden.

 

Zum anderen sollen präventive Maßnahmender Ausprägung von Lern,- Verhaltens- und Sprachentwicklungsstörungen entgegenwirken. Nachdem in den ersten Wochen über tageweise Hospitationen in allen Klassen und Besprechungen mit den Klassenlehrkräften eine Erhebung der Schülerinnen und Schüler mit ggf. vorliegendem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache und sozial-emotionale Entwicklung erfolgt ist, ergibt sich dazu folgende Situation: In den Klassen 1-4 werden im Verlauf eines Schuljahres bei Bedarf sonderpädagogische Überprüfungen eingeleitet in den Bereichen

 

  • Lernen
  • Soziale und emotionale Entwicklung

 

Darüber hinaus erfolgt eine Feststellung von Schülerinnen und Schülern, die unabhängig davon zusätzlich unterstützungsbedürftig in den Teilbereichen Lesen, Rechtschreiben, Mathematik, Deutsch als Zweitsprache, Verhalten und Motorik  sind. Für diese Schülerinnen und Schüler erfolgt eine Beantragung zusätzlicher Förderstunden, die unabhängig von der RIK-Stundenversorgung von Grundschullehrkräften erteilt werden können, um hier präventiv der Entstehung weiterführender Lernschwierigkeiten entgegen zu wirken.